Market Timing und Finanzierungsentscheidungen: Unterscheidet sich Europa von den USA?
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| Publication date | 2009 |
| Journal | Kredit und Kapital |
| Volume | Issue number | 42 | 2 |
| Pages (from-to) | 245-276 |
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| Abstract |
Seit der Arbeit von Baker/Wurgler (2002) hat sich die Market-Timing-Theorie als alternative Kapitalstrukturtheorie etabliert. Sie impliziert, dass die Kapitalstruktur von Unternehmen das kumulierte Ergebnis von Versuchen des Equity Market Timing ist. Im Rahmen dieser Studie wird untersucht, inwiefern sich die Hypothesen des Market Timing für andere Kapitalmärkte als den US-amerikanischen verallgemeinern lassen. Es ist dabei zu vermuten, dass in einem europäischen Marktumfeld aufgrund anderer institutioneller Strukturen keine bzw. nur unwesentliche Market-Timing-Effekte auftreten. Übereinstimmend mit dieser Hypothese zeigen unsere Ergebnisse, dass sich Equity Market Timing für Unternehmen des DAX und Euro Stoxx 50 nicht nachweisen lässt. Unsere Ergebnisse scheinen hingegen in Einklang mit der dynamischen Pecking-Order-Theorie zu stehen.
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| Document type | Article |
| Published at | https://doi.org/10.3790/kuk.42.2.245 |
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