»Man kann nicht behaupten, dass die Arbeit wie eine Bombe einschlug« Christopher Balmes postkoloniale Forschung und die deutsche Theaterwissenschaft

Authors
Publication date 2023
Host editors
  • U. Otto
  • D. Roesner
  • B. Szymanski-Düll
Book title Theaterwissenschaft postkolonial, intermedial, neoinstitutionell
Book subtitle Christopher Balme in der Re-Lektüre
ISBN
  • 9783837666281
ISBN (electronic)
  • 9783839466285
Series Theater
Pages (from-to) 41-60
Publisher Bielefeld: Transcript
Organisations
  • Faculty of Humanities (FGw) - Amsterdam Institute for Humanities Research (AIHR) - Amsterdam School of Historical Studies (ASH)
Abstract
Als Christopher Balme Ende der 1980er Jahre mit der Arbeit an seiner Habilitationsschrift begann, spielten in der deutschsprachigen Theaterwissenschaft postkoloniale Theorie und deren Gegenstände nur marginal eine Rolle. Fasziniert von den ideologiekritischen Grundlagen der Konzepte und Texte postkolonialer Kritiker: innen wie Edward Said, Homi Bhabha und Gayatri Spivak, stellte er der Forschung zum interkulturellen Theater die wesentlich politischeren Konzepte des Hybriden, der Fusion und des Synkretismus entgegen. Dieser Beitrag diskutiert das postkoloniale Erbe, das Balmes Forschung für die deutschsprachige Theaterwissenschaft hinterlässt und geht näher auf seine zwei Monografien Theater im Postkolonialen Zeitalter (1995) und Pacific Performances (2007) ein.
Document type Chapter
Language German
Published at https://doi.org/10.1515/9783839466285-004
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